Wichtige Hinweise zu Viren, Würmern & Co.

 
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, heutzutage sind Internetnutzer immer häufiger Gefährdungen wie Viren, Würmern o. ä., aber auch Belästigungen durch Spam-E-mails oder Attacken während des Surfens ausgesetzt.

Damit Sie auch zukünftig sicher im Internet unterwegs sind, erhalten Sie mit dieser Information wichtige Tipps, wie Sie diesen Gefahren vorbeugen.

 

 

Inhalt

 
 

 

Viren, Würmer und Co.

Immer häufiger werden Internetnutzer Opfer von Viren, Würmern o. ä. Schädlingen, die sich über
E-mails, Chat-Programme, Webseiten, Film- und Musiktauschbörsen, oder „verseuchte“ Datenträger verbreiten. Diese unerwünschten Eindringlinge verursachen in vielen Fällen großen Schaden auf dem betroffenen Rechner, wie z. B. Geschwindigkeitsverluste, Abstürze des Systems, Datenverluste etc.

So beugen Sie diesen Gefahren vor:

  • Öffnen Sie niemals Anhänge von E-mails, deren Absender Sie nicht kennen. E-mails die Sie nicht erwarten oder zuordnen können löschen Sie bitte ungelesen.
  • Schützen Sie Ihren Rechner mit einem Antivirenprogramm und aktualisieren Sie es regelmäßig. Unsere Empfehlung: Führen Sie mindestens einmal pro Woche eine Aktualisierung durch.
  • Installieren Sie zusätzlich eine Firewall. Diese Programme verhindern Zugriffe von Außen auf Ihren Rechner. Darüber hinaus unterbinden sie bei richtiger Konfiguration auch Datenweiterleitungen von Ihrem Rechner, die Sie nicht ausdrücklich erlauben.
  • Schließen Sie die Sicherheitslücken Ihres Betriebssystems in dem Sie die regelmäßig angebotenen Updates durchführen.
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Spam-E-mails

Spam-E-mails sind nicht angeforderte bzw. nicht erwünschte Werbe-E-mails. Überwiegend in englischer Sprache werden in solchen E-mails verschiedenste Produkte angeboten. In den meisten Fällen handelt es sich um Erotikangebote, pharmazeutische Produkte und illegale Software.

Wenn eine E-mail-Adresse in der Datenbank des Versenders solcher unerwünschten Botschaften gespeichert ist, führt das häufig zu voll gelaufenen Postfächern. „Echte“ E-mails können dann häufig nicht mehr zugestellt werden.

So beugen Sie diesen Gefahren vor:

  • Geben Sie nie im Internet (in Newsgroups, bei Preisausschreiben, in Foren, Chatrooms etc.) Ihre persönlich genutzte E-mail-Adresse an. Legen Sie sich für solche Zwecke ein zusätzliches E-mail-Postfach zu.
  • Klicken Sie niemals auf Hyperlinks, die in Spam-E-mails aufgeführt sind (Dialergefahr!)
  • Antworten Sie nicht mit "Abbestellen" auf die E-mails. Dadurch erfahren die Versender, dass diese E-mail-Adresse wirklich genutzt wird und Sie erhalten unter Umständen noch mehr Spam-
    E-mails als bisher.
  • Setzen Sie einen Spam-Filter ein. Unerwünschte E-mails mit gleichen Absenderadressen oder gleichen Inhalten in der Betreffzeile werden somit geblockt.
  • Spamversender setzen Suchroboter im Internet ein, die Webseiten nach Einträgen mit @-Zeichen durchsuchen. Wenn Sie eine Homepage ins Netz gestellt haben, und Ihre E-mail-Adresse gefahrlos angeben möchten, hinterlegen Sie diese in abgeänderter Form. Beispiel: Anstatt „ihr-name@teleos-web.de“ schreiben Sie „ihr-name(at)teleos-web.de“. Geben Sie den Besuchern Ihrer Homepage eine kurze Erklärung dazu.
  • Versenden Sie nie kostenlose Grußkarten im Internet wenn Sie sich der Seriosität des Diensteanbieters nicht sicher sind. Die meisten Grußkarten werden kostenlos angeboten, weil der Betreiber somit an zwei neue E-mail-Adressen kommt (Sender und Empfänger).


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0190/0900er und Auslands–Dialer

Dialer sind kleine Programme (exe–Dateien), die auf dem Rechner einen neuen Internetzugang einrichten. Nach dem Download und der Installation auf dem PC wählt sich der Dialer über das Modem oder die ISDN-Karte ins Internet ein. Eine zu dieser Zeit bereits bestehende Internetverbindung wird in der Regel zuvor getrennt. Die Zugangsnummer, die der Dialer bei der neuen Einwahl benutzt, bestimmt die Höhe der anfallenden Kosten. Dialer funktionieren in aller Regel nur auf dem Betriebssystem Windows. Dies liegt an der marktbeherrschenden Position des Microsoft–Systems; offenbar lohnt es sich für Dialeranbieter bislang nicht, Dialer auch für andere Betriebssysteme zu entwickeln.

Neben den 0190/0900er Dialern in Deutschland gibt es auch Dialer, die über Auslandsrufnummern (in der Regel zu exotischen Staaten und Inseln) aufgebaut werden. Hierdurch wird eine juristische Verfolgung stark erschwert.

Teleos sperrt die auffälligen Auslandsrufnummern automatisch. Aufgrund ständig neuer Rufnummern erfolgen Sperrungen nach Bekannt werden jedoch nicht immer zeitnah.

Die deutschen Verbraucherschutzgesetze gelten nicht für diese Auslandsverbindungen!

So beugen Sie diesen Gefahren vor:

  • Lassen Sie bei uns diese Mehrwertdienste (0190er-/0900er-Rufnummern) für Ihren Anschluss sperren.
  • Sperren Sie Auslandsrufnummern. Dies kann durch den Netzbetreiber erfolgen oder an Ihrer Telefonanlage eingestellt werden. Sollten Sie weiterhin Auslandsverbindungen nutzen wollen, bieten viele Endgeräte (z. B. von AGFEO) die Möglichkeit, die Ihnen bekannten Rufnummern freizugeben.
  • Installieren Sie auf Ihrem Rechner ein Anti–Dialer–Programm.
  • Wenn sich beim Surfen im Internet Seiten öffnen die Sie nicht aufgerufen haben, gilt äußerste Vorsicht. Klicken Sie Hyperlinks oder Popup-Menüs nur an, wenn Sie sich vorher über den Inhalt vertraut gemacht haben. Lesen Sie sich im Vorfeld daher bitte alle Informationen zu der jeweiligen Verknüpfung durch.
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Hilfreiche Links

Weiterführende Informationen zu diesen Themenbereichen sowie aktuelle Virenwarnungen, bekommen Sie im Internet auf folgenden Seiten:

www.trojanerinfo.de
www.dialerschutz.de
www.bsi.bund.de
www.heisec.de
www.microsoft.de

Teleos ist für den Inhalt dieser Internet-Seiten nicht verantwortlich.

 
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Technischer Kundenservice

Für weitere Fragen zum Thema Sicherheit im Internet erreichen Sie unseren technischen Kundenservice von montags – freitags 08:00 – 20:00 Uhr und samstags 08:00 – 16:00 Uhr unter

 

0800 / 115 0 500

 

Bitte haben Sie Verständnis, dass Teleos keine konkreten Softwareempfehlungen geben kann.

 
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Haftungsausschluss

Diese Information spiegelt den uns bekannten Stand (02/2004) von aktuellen Gefahren bei Nutzung von Internet und E-mail wider. Alle oben aufgeführten Hinweise sind Tipps aus der Praxis und haben sich bei vielen Kunden bewährt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Jegliche Haftung von Teleos bei Anwendung der obigen Ratschläge ist ausgeschlossen.